Das 1x1 der Energetik

1.       Energiefeld:

Man spricht hier ganz allgemein von einem Bereich, in dem sich Energie befindet bzw. in dem man mit Energie arbeitet. Zum Beispiel das Energiefeld eines Hundes ist der Bereich, der voll von den Schwingungen des Hundes selbst ist. Ein Energiefeld kann andere Energiefelder beeinflussen und umgekehrt. In der Radionik kann man diese Felder mit speziellen Geräten auch messen.

 

2.       Aura:

Die Aura ist eine große unsichtbare Hülle, die jedes Lebewesen umgibt. Diese Hülle hat mehrere Schichten, bei Tieren mehr als bei Menschen. Der Energetiker kann die Aura erstasten und oftmals sehen, also auch ein Statement über den Zustand abgeben. Es ist wichtig, dass die Aura rein und stabil bleibt – durch Krankheit, Stress und ungelöste Blockaden verändert sich die Aura jedoch negativ und kann löchrig oder unausgeglichen werden. Der Energetiker kann das dann wieder bereinigen und stabilisieren.

 

3.       Chakra:

Die sogenannten Chakren sind Energiezentren, in denen sich Energie sammelt und von dort aus auch wieder verteilt wird. Die Chakren sitzen an mehreren Punkten unseres Körpers, auch bei den Tieren, und sind Organen zugeordnet. Da gibt es z. B. das Hals-Chakra, das Herz-Chakra, das Nabel-Chakra usw. Sie befinden sich außerhalb des Körpers, wiederum in der Aura und so können wir sie nicht sehen – aber sehr wohl fühlen.

 

Ein Chakra kann man sich optisch vorstellen wie einen Trichter, wo die schmale Öffnung am Körper sitzt. Innerhalb des Chakras befinden sich kleine „Rohre“, die sogenannten Nadis. Chakren sind wie ein Motor und drehen sich ständig. Dabei kann der Energetiker erkennen, ob sich das Chakra auch richtig dreht, ob es verstopft ist oder zu wenig Energie hat. Die Hauptarbeit der Energetik liegt darin, Chakren auszugleichen und zu stabilisieren, weil sie eine große Wirkung auf den gesamten Körper haben.

 

4.       Prana:

Das Wort Prana kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Lebenshauch oder Lebensatem. Es ist vergleichbar mit dem Chi (oder Qi) und steht für Lebensenergie.

 

Bei einer energetischen Anwendung arbeitet der Energetiker mit Lichtquellen, oftmals in speziellen Farben. Diese Lichtquelle ist das Prana, mit dem man beispielsweise ein Chakra reinigen oder es mit Energie auffüllen kann. Andererseits kann man sich auch selbst mit Prana versorgen indem man z. B. Erd-Prana, Sonnen-Prana, Luft-Prana aufnimmt.

 

5.       Meridian:

Ich erkläre Meridiane immer gern als eine Art Ader oder Vene, in denen statt Blut Energie fließt. Es gibt 12 Meridiane, die jeweils paarweise und symmetrisch auf beiden Körperseiten zu finden sind. Sie sind den Organen zugeordnet und versorgen uns mir Energie. So gibt es z. B. den Blasen-Meridian, den Nieren-Meridian, den Herz-Meridian usw.

 

Außerdem gibt es noch zwei weitere, außerordentliche Meridiane, die jeweils durch den vorderen und hinteren Rumpf verlaufen und im Kopf enden. Der Hauptmeridian (Konzeptionsgefäß) verläuft auf unserer Körpervorderseite vom Schambein bis zur Unterlippe. Der Gouverneur-Meridian (Lenkergefäß) verläuft vom Steißbein bis zur Oberlippe entlang der Wirbelsäule. Diese zwei Meridiane sind besonders wichtig, weil sie viel Energie durch den Kreislauf transportieren.

 

Daher sollte man bedenken, welche Auswirkung ein Piercing auf diesen Linien haben kann. Ein Nabelpiercing z. B. unterbricht den Energiefluss in unserer Körpermitte, genau an der Bahn des Hauptmeridians. Aus Sicht der Energetik nicht empfehlenswert.

 

Auch das tägliche Jacke auf Jacke zu Spielchen wirkt sich im Grunde auf unseren Hauptmeridian aus. Hier streifen wir die Energie ständig in unserer Aura runter (beim Aufmachen des Reißverschlusses), was jedes Mal den Meridian schwächt. Es empfiehlt sich daher, mit einer streifenden Bewegung vom Bereich der Hüfte bis zum Mund wieder die Energie nach oben zu lenken.

 

Gleiches gilt beim Streicheln von Tieren. Entlang der Wirbelsäule verläuft das Lenkergefäß. Wenn wir ein Tier von Kopf bis zum Steißbein streicheln, so wie wir es eigentlich gewohnt sind, fahren wir jedes Mal den Meridian runter und schwächen ihn. Hier kann man dann entweder im Anschluss den Meridian wieder hoch fahren (vom Steißbein zum Kopf) oder einfach an einer anderen Stelle streicheln, z. B. seitlich.

 

Kommt es zu einer Störung im Energiefluss, kann das sowohl auf unsere Gefühlswelt als auch auf unseren Körper negativ wirken. Genauso kann es aber auch umgekehrt sein:

 

 Ein Beispiel:

 

Ein Hund hat Verdauungsprobleme und immer wieder Durchfall. Es stellt sich heraus, dass der Magen-Meridian blockiert und nicht mehr optimal mit Energie versorgt wird.

 

Der Magen-Meridian in seiner psychischen Funktion ist dafür zuständig, Erlebtes und Emotionales anzunehmen und zu verarbeiten. Sozusagen zu "verdauen".

 

Dieser Hund hat also etwas erlebt, das er nicht verdauen oder nicht akzeptieren und vergessen konnte -> wodurch der Magen-Meridian blockierte -> wodurch es zu Probleme mit dem Magen bzw. der Verdauung kam. Der Tierenergetiker hilft dann, den Kern des Problems herauszufinden und den Stress zu lösen.

 

6.       Akupunkturpunkt / Akupressur:

Entlang den Meridianen sitzen die Akupunkturpunkte, das haben die Meisten schon mal gehört oder gesehen. Kommt es zu einer Störung im Energiefluss eines Meridians, kann der spezialisierte Arzt diese Punkte mit Nadeln stimulieren und die Blockade lösen. In der Energetik werden diese Punkte gerne über sanfte Berührungen mit leichtem Druck angeregt. Das nennt man Akupressur und ich wende es sehr oft bei Hunden und Katzen an. Sie reagieren ganz oft mit schneller Entspannung auf diese Punkte.

 

7.       Karmisches Muster/Verstrickung:

Auf das Thema Karma im Allgemeinen gehe ich hier nicht ein, das würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Ein karmisches Muster hingegen, tragen wir oft unbewusst mit uns. Es ist ein Verhaltensmuster, ein Gefühl oder auch ein körperliches Symptom, das wir gefühlsmäßig seit „eh und je“ mit uns tragen aber eigentlich nicht wissen warum.

 

Von unseren Ahnen oder auch aus einem Vorleben können wir negative Erinnerungen oder negative Erfahrungen mitgegeben bekommen haben. Diese blockieren uns im Hier und Jetzt – typisches Beispiel dafür ist Höhenangst. Leidet man unter Höhenangst, ist diese fürchterliche Erinnerung aus großer Höhe zu fallen in unseren Zellen gespeichert und kommt – meist – von der tatsächlich erlebten Situation einer unserer Ahnen oder aus einem unserer Vorleben. Mithilfe energetischer Methoden kann man diese karmischer Muster oder auch Verstrickungen herausfinden und auflösen.

 

8.       Glaubenssätze:

Dieses Wort hört man sehr häufig. Aber was tut man eigentlich damit? Ein Glaubenssatz verhält sich ähnlich wie ein karmisches Muster und ist in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Ein negativer Glaubenssatz ist z. B. „ich bin nicht gut genug“. Dies ist der häufigste Glaubenssatz bei jungen Frauen, geprägt von Schuldgefühlen und Leistungsdruck in einer Welt, in der wir uns voneinander durchs Vergleichen trennen und vergessen haben, dass jeder einzelne individuell ist. 

 

Ein Glaubenssatz äußert sich nicht immer nur in Gedanken. Meistens wissen wir nicht, dass wir einen Glaubenssatz mit tragen. Das einzige was wir mitbekommen, sind Gefühle. Hinter jeder Angst steckt ein Glaubenssatz. Hinter Wut, Kummer, Neid, Stress steht ein Glaubenssatz.

 

Der einzige Weg den Glaubenssatz aufzudecken ist, sich zu fragen warum man fühlt was man fühlt.

 

Hier mein Tipp anhand eines Beispiels:

 

Angenommen du stehst vor einer Herausforderung wie einer Prüfung. Du bist nervös.

Frage dich: Welche Angst habe ich? (hinter Nervosität versteckt sich immer eine Angst vor irgendwas)

Du denkst nach und erkennst: Ich habe Angst zu versagen.

Frage dich: Und was passiert wenn ich versage?

Erkenne: Dann muss ich die Prüfung wiederholen.

Frage dich: Und wie geht es mir wenn ich die Prüfung wiederholen muss, wie fühle ich mich dann?

Erkenne: Wie ein Versager....dann bin ich traurig, weil andere es schon geschafft haben und ich nicht. Dann bin ich nicht so gut wie die Anderen. Ich bin nicht gut genug.

 

So hast du deinen Glaubenssatz erkannt. Er versteckt sich immer hinter den Gefühlen und zwar ziemlich tief.

Wie du siehst haben wir es hier mit vielen Emotionen zu tun: Nervosität - Angst zu versagen - Trauer - niedriges Selbstwertgefühl - Glaubenssatz.

 

Wenn du dich in so einer Situation wieder findest, zeige ich dir gerne, wie man einen Glaubenssatz löscht.

 

Scheinen Glaubenssätze bei Tieren auf, bedeutet das häufig den Bezug zu einem Menschen, also dass der Glaubenssatz auf das Tier übertragen wurde. Ich habe auch schon oft erlebt, dass Tiere ihre Symptome nützen, um auf genau dieses Problem hinzuweisen. Dabei sollten aber keine Schuldgefühle vom Tierhalter aufkommen, darum geht es nicht. Man darf einfach nur dankbar sein, dass unsere Tiere uns helfen wollen und unsere Wahrnehmung schulen auf Dinge, die wir sonst nicht erkannt hätten.

 

9.       Die 5 Elemente:

Das Prinzip der 5 Elemente kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Elemente stehen für den Kreislauf des Lebens, den die Natur aber auch alle Lebewesen regelmäßig durchlaufen. Ich arbeite nach dem folgenden Ablauf:

 

 

 

Je nachdem in welchem Element wir uns gerade befinden, fällt es uns oft schwer, in das nächste zu wechseln. Beispielsweise schmiedet jemand einen Plan für den nächsten Schritt in seinem Leben, hat diesen Plan auch schon im Kopf beschlossen. Die Person möchte ihren Job wechseln und weiß ganz genau, dass sie es tun wird. Aber der Tag, an dem die Kündigung tatsächlich ausgesprochen wird, schiebt sie vor sich her. Die Person ist also im Holz-Element stecken geblieben und benötigt Input, um in das nächste Element Feuer zu wechseln. Dabei kann ihr der Energetiker die richtige Unterstützung bieten.

 

10.   Essenzen:

Zu guter Letzt kommen wir hier zu etwas Materiellem, etwas Greifbarem. Essenzen sind in der Regel Flüssigkeiten oder Sprays, die aus hochwertigen Pflanzen oder ätherischen Ölen hergestellt werden und vom Energetiker mit positiven Informationen, Symbolen und Energien versetzt werden. Man nennt das zum Beispiel „Aura-Spray“, weil man diese Essenzen rund um seinen Körper herum sprüht und den Duft einatmet. Gleichzeitig setzen sich die Informationen und ätherischen Öle in die Aura und können sich dort positiv entfalten.

 

Je nach individuellen Vorlieben gibt es auch „Engels-Essenzen“ zu kaufen. Dabei hat der Hersteller eine bestimmte Engels-Energie oder einen bestimmten Engel zu Hilfe gerufen und versetzt den Spray dann mit dieser Energie.

 

 

 

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